<html xmlns:v="urn:schemas-microsoft-com:vml" xmlns:o="urn:schemas-microsoft-com:office:office" xmlns:w="urn:schemas-microsoft-com:office:word" xmlns:m="http://schemas.microsoft.com/office/2004/12/omml" xmlns="http://www.w3.org/TR/REC-html40"><head><meta http-equiv=Content-Type content="text/html; charset=iso-8859-1"><meta name=Generator content="Microsoft Word 15 (filtered medium)"><style><!--
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Vielleicht waren die Teenager-Mädchen auf Epsteins Partys gar nicht das Hauptgericht, sondern nur das pikante Dessert.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Von Bodil Carlsson<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche: Das Bild eines ehemaligen britischen Prinzen, der sich über eine Frau beugt, die gerade lang auf dem Boden liegt. Weiter. Rotzlöffelchen in anderer Königsfamilie wegen Sexualdelikten angeklagt, weint vor Gericht. Weiter. Einem britischen Labour-Politiker, der zum Lord ernannt worden war, wird seines Titels und seines Sitzes im Oberhaus enthoben, nachdem seine engen Kontakte zu Epstein an die Öffentlichkeit gelangt waren. Weiter. Keine Schlagzeilen: In den Tagen nach der Wahlniederlage der Labour-Partei im Jahr 2010 bat der Labour-Lord Epstein um Hilfe bei der Anbahnung von Beziehungen zu einem Ölkonzern, der wegen der Gehälter seiner Chefs als "Milliardärsfabrik" bekannt ist – man muss ja sein Haus in Ordnung halten.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Könnte es sein, dass Epsteins eigentliches Geschäft nicht die Vermittlung von Kontakten zwischen Männern und jungen Mädchen war, sondern der Knotenpunkt eines Kontaktnetzwerks zwischen Männern mit Geld, Ansehen und Einfluss und Männern mit dem Wunsch dazuzugehören? Sex hätten sie sicher auch anders kaufen können. Aber eingeladen zu werden? Zusammen gesehen werden mit? Mitfliegen im Privatjet?<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Vielleicht waren die Teenager-Mädchen auf Epsteins Partys gar nicht das Hauptgericht, sondern nur das pikante Dessert.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Kleine Neuigkeit: Herr Trump und seine beiden ältesten Söhne verklagen die US-Steuerbehörde auf 10 Milliarden Dollar, weil ein Angestellter eines Privatunternehmens, der für die Behörde arbeitet, vor sechs Jahren Herrn Trumps Steuererklärung an die /New York Times/ weiterleitete, aus der hervorging, dass Herr Trump im Jahr 2020 nur 750 Dollar an Bundessteuern zahlte. Keine Neuigkeit: Der Mann, der die Zeitung informiert hat, verbüßt eine fünfjährige Haftstrafe.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Eine weitere Nicht-Neuigkeit ist ein Artikel aus dem Mai 2025 im Finanzmagazin /Bloomberg/ [https://www.bloomberg.com/features/2025-trump-family-presidency-wealth/]. Zusammengefasst: Seit seiner Wiederwahlkampagne hat Herr Trump sein persönliches Nettovermögen auf 5,4 Milliarden Dollar mehr als verdoppelt. Das Gesamtvermögen der Familie ist sogar noch mehr gewachsen. Einige Tage vor Trumps Amtsantritt im Januar 2025 gab eine Investmentfirma, die dem Bruder des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) gehört, 500 Millionen Dollar aus, um 49 % von Trumps damals neugeborener Kryptowährung zu kaufen. Der Bruder des VAE-Präsidenten ist zufällig auch der nationale Sicherheitsberater der VAE. Er kontrolliert Investmentfonds mit einem Gesamtvermögen von 1,5 Billionen Dollar und könnte es sich daher durchaus leisten, von Trump etwas Goodwill zu kaufen. Kann Trump es sich jetzt leisten, Druck auf die Kriegsparteien im Sudan auszuüben? Die Einfuhren sudanesischen Goldes durch die VAE gelten als Finanzierungsquelle für den Krieg im Sudan, bei dem Zehntausende getötet und Millionen vertrieben wurden. Trumps Name steht für Immobilienprojekte im Wert von 10 Milliarden Dollar. Der älteste Sohn Donald Jr. ist inzwischen in mindestens sieben Unternehmen als „Berater“ tätig. Etc, etc. Weiter.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>/Bloomberg/ überrascht durch seine klare Sprache: Der Tumult und die Dramatik, die Trump ständig erzeugt, verdecken eine langfristige Strategie. Es geht darum, schnell an Geld zu kommen und das Vermögen der Familie mit dem anderer mächtiger Männer zu verbinden. Das mag – so denke ich – die einzige Art von langfristigem Denken sein, zu der dieser Mensch fähig ist, aber er setzt diese Strategie gut und schnell um. Die anderen Multimilliardäre lassen ihn gewähren, solange er sie gewähren lässt. Warum nicht? Sie unterstützen sich ja gegenseitig. Art of the deal.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Weitere Nicht-Schlagzeilen: Putin nutzt seine Chance, den ukrainischen Widerstand zu brechen, solange er Zeit hat. Zivilisten lässt er vor und während der von Trump vorangetriebenen „Friedensgespräche“ in Kälte und Dunkelheit oder tot in zerstörten Wohnblocks zurück. Israel macht weiter. Die Menschen in Gaza sterben weiter. Auch die Menschen im Sudan. Überbevölkerung hat keinen Platz auf den Titelseiten.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Nicht viel davon ist neu. Nicht das Geld und nicht die Teenager-Mädchen, auf die man durch das Geld Zugriff hat. Nicht die Paläste. Nicht die große Freiheit von Konsequenzen. Das hat es alles schon gegeben, denn so endet es, wenn Macht grenzenlos wird. Historiker gehen heute davon aus, dass Hitler bei seinem Tod einer der reichsten Männer der Welt war. [1]<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>Das Neue ist nicht neu. Neu ist vielleicht, dass so viele von uns so lange in dem Glauben gelebt haben, das gehöre der Vergangenheit an.<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>8. Februar 2026<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>-------------------------------------------------------------------<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>Aus: die internationale (Online-Ausgabe) Nr. 2/2026 <o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>Nachdruck gegen Quellenangabe und Belegexemplar erwünscht<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>Bestellungen: die internationale, Regentenstr. 57-59, 51063 Köln<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>E-Mail: vertrieb(at)inprekorr.de<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>Einzelheft: 5 EUR; Schnupperabo: Ein halbes Jahr für 10 EUR<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>Jahresabo: 25 EUR (Inland), 15 EUR (ermäßigt), E-Abo 50%<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>Artikel im Internet: <a href="https://www.inprekorr.de">https://www.inprekorr.de</a><o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>-------------------------------------------------------------------<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal><o:p> </o:p></p><p class=MsoNormal>-----<o:p></o:p></p><p class=MsoNormal>[1] Dazu mehr bei SO-rummet [https://www.so-rummet.se/fakta-artiklar/varifran-fick-hitler-sina-pengar] (schwedisch) [eine ähnliche Darstellung auf Deutsch bei t-online.de [https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/wissen/geschichte/id_100117374/so-reich-war-adolf-hitler-das-unvorstellbare-vermoegen-des-nazi-fuehrers-.html] - d. Üb.]. Kommt Ihnen das Muster bekannt vor?<o:p></o:p></p></div></body></html>