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    <p> </p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Pressemitteilung:</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm"><b>Massiver
        Einschüchterungsversuch nach Stromausfall in Berlin</b></p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm"><br>
    </p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Am Vormittag kam es
      in Berlin und an anderen Orten zu Razzien durch Hundertschaften
      der
      Polizei. Dabei waren vor allem anarchistisch geprägte Infoläden
      sowie mehrere Wohnungen betroffen. Neben dem Zerstören und
      Eindringen in politisch und privat genutzte Räume entwendete die
      Berliner Polizei kistenweise Material aus Infoläden und einem
      linken
      Späti, wie der Kiosk in Berlin genannt wird.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Laut
      Durchsuchungsbeschlüssen sucht die Polizei nach vier namentlich
      genannten Personen, diese sind laut Tageschau im Alter von 28 bis
      35
      Jahren. Der Durchsuchungsbeschluss liegt bereits seit Dezember
      2025
      vor. Die Vorwürfe sind verfassungsfeindliche Sabotage (§88),
      gemeinschaftliche Sachbeschädigung (§304), Brandstiftung (§306)
      und das Ganze unter dem Deckmantel eines 129er Verfahrens. Es ist
      nach anwaltlichen Einschätzungen davon auszugehen, dass es sich
      hierbei um einen Anfangsverdacht handelt, den die so genannte
      „Ermittlungsgruppe Spannung“ des LKA Berlin ermittelt haben will.
      Dies erklärt auch warum gegen die vier Gesuchten kein Haftbefehl
      vorlag und stellt den Angriff in ein fragwürdiges Licht.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">„Der massive
      Einsatz und gezielte Angriff auf linke Strukturen heute zeigt wie
      die
      seit Wochen aufgebaute Stimmungsmache gegen linken Aktivismus sich
      durch die Polizei entlädt,“ so Hartmut Brückner. „In diese
      Stimmung mischen sich Töne, die Anschluss an
      nationalsozialistischen
      Sprachgebrauch finden, wenn etwa der Sprecher der GdP-Berlin
      Benjamin
      Jendro heute in der BZ von einen „Linksextremismus als
      demokratiegefährdendes Krebsgeschwür, das sich durch unsere
      Gesellschaft frisst“ spricht.“ </p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Nicht nur die erst
      jetzt vollstreckten Razzien zeugen davon, dass erhebliche Zweifel
      an
      der Darstellung und Bewertung des Geschehens gibt. Zumal dies zu
      einem Zeitpunkt geschieht, in dem die Verfahren gegen das Magazin
      Zündlumpen, dem in der Stellungnahme des GDP Sprechers eine
      zentrale
      Rolle zugeschrieben wird, auf der Kippe steht. Der Vorwurf der
      Bildung einer kriminellen Vereinigung ist dort schon vom Tisch.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Auch in anderen
      Zusammenhang ist der Sprecher der GDP schon mit fragwürdigen
      Äußerungen aufgefallen: in dem Versuch einen gewalttätigen
      Polizeieinsatz im Zugang zur Ostkurve am 17. Januar 2026 zu
      rechtfertigen, in denen er unter anderem die Integrität sowie die
      innerdemokratische Verfasstheit von Hertha BSC massiv angriff. Die
      Fanhilfe Hertha BSC sah den GdP-Berlin Sprecher der Falschaussage
      überführt.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Die Rote Hilfe
      steht
      an der Seite der Betroffenen der heutigen Razzien und verurteilt
      die
      Versuche eine ganze Szene zu kriminalisieren, während eine
      ausbeuterische, klimafeindliche und kriegstreiberische Politik mit
      allen Mitteln der Staatsgewalt durchgesetzt werden soll.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">Was das eigentliche
      Ziel der Polizeiaktion zu sein scheint, tritt in einem anderen
      Absatz
      der Stellungnahme des GDP Sprechers zu Tage: „Dabei profitieren
      sie
      weiterhin von fehlenden rechtlichen Anpassungen wie der
      überfälligen
      Ausweitung der Quellen-TKÜ, IP-Mindestspeicherfristen oder Nutzung
      KI-basierter Technik“, und meint damit die Linken, und legt damit
      offen, worauf er hinaus will.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm">„Eine
      Gesellschaft, die über die Willkür der Staatsgewalt beherrscht
      werden soll und in der sich Überwachung und Kontrollsucht breit
      macht, sollte sich dringend fragen ob sie sich noch als
      demokratisch
      verstehen kann,“ so Brückner abschließend.</p>
    <p style="line-height: 100%; margin-bottom: 0cm"><br>
    </p>
    <p>
      <style type="text/css">p { line-height: 115%; margin-bottom: 0.25cm; background: transparent }</style><br>
    </p>
  </body>
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