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class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z b"><b>Pressemitteilung:</b></span></div>
<div class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z b"><b><br>
</b></span></div>
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class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z b"><b>Rechtsbeugung
in Endlosschleife: Der Stuttgarter Prozess gegen die Ulm5</b></span></div>
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<div id="magicdomid4" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Am
27. April 2026 begann der Prozess gegen die sog. Ulm5 vor dem
Landgericht Stuttgart – und damit eine endlose Aneinanderreihung
von Rechtsbrüchen. Wegen einer Sachbeschädigung im Gebäude des
Waffenkonzerns Elbit Systems werden die fünf
palästinasolidarischen Aktivist*innen Daniel, Zo, Crow, Vi und
Leandra von den Behörden als „kriminelle Vereinigung“ nach § 129
StGB verfolgt. Im Prozess, der absurderweise im
Hochsicherheitsgerichtsbunker in Stammheim stattfindet, tritt
Richterin Kathrin Lauchstädt an jedem Verhandlungstag die
Grundrechte der Angeklagten systematisch mit Füßen. Ebenso
greift sie gezielt die Pressefreiheit und den Status
parlamentarischer Beobachter*innen an. In den 14 Prozesstagen
bis zur jetzigen Sommerpause hat das Gericht ausschließlich
seinen unbedingten Verurteilungswillen unter Beweis gestellt.</span></div>
<div id="magicdomid5" class="ace-line"><br>
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<div id="magicdomid1514" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Eigentlich
geht es in dem Verfahren nur um die recht banalen Vorwürfe des
Hausfriedensbruchs und der Sachbeschädigung. Die Ulm5 drangen am
8. September 2025 in die Ulmer Zweigstelle des israelischen
Waffenkonzerns Elbit Systems ein und zerstörten dort Computer
und Laborinventar. Die Protestaktion richtete sich gegen die
Produktion von Waffen für den israelischen Krieg, sollte aber
vor allem die Kriegsmaschinerie ganz praktisch sabotieren. Um
die politische Botschaft zu vermitteln, filmten sich die Ulm5
selbst bei der Aktion und veröffentlichten das Video online. Vor
Ort wurden Crow, Vi, Leandra, Zo und Daniel festgenommen und
sitzen </span><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">nun </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">s</span><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">eit </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">e</span><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">lf </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">M</span><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">onaten</span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">
unter strengsten Bedingungen </span><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">in </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Untersuchungshaft.
Teilweise werden sie sogar in Dauerisolation gehalten, was nach
internationalen Standards als Folter gilt.</span></div>
<div id="magicdomid7" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Seit
de</span><span
class="author-a-cz77zz82zz85zz122zz78zz80zdz66zaawrz71zp1">r</span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">
Eröffnung am 27. April 2026 wird der Prozess als Justizspektakel
inszeniert, das die Vorverurteilung deutlich macht: Schon dass
die Verhandlung im Hochsicherheitsbunker im berüchtigten
Gefängnis Stuttgart-Stammheim mit martialisch ausgerüsteten
Beamt*innen stattfindet, soll die fünf Angeklagten als
hochgefährlich darstellen. Im Saal dürfen die Ulm5, die immer in
Handschellen gefesselt hereingebracht werden, nicht frei mit
ihrer Verteidigung kommunizieren, sondern sind in einem
Glaskasten eingesperrt.</span></div>
<div id="magicdomid8" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Das
Vorgehen des Gerichts zeigt, dass Rechtsbeugung im Fall der Ulm5
zum neuen Standard erhoben worden ist: Anträge der Verteidigung
lehnt die Vorsitzende Richterin Kathrin Lauchstädt kategorisch
ab. So lässt sie weder eine andere Sitzordnung zu, um das
elementare Recht auf freie Kommunikation zwischen Verteidigung
und Mandant*innen zu ermöglichen, noch genehmigt sie sonstige
Standards wie eine Protokollant*in der Anwält*innen. Am ersten
Prozesstag ließ sie die Verteidigung kein einziges Mal zu Wort
kommen, und als später die Angeklagten ihre Prozesserklärungen
abgaben, unterbrach sie deren Verlesung. In einem verbalen
Schlagabtausch mit der Verteidigung nahm sie für sich selbst in
Anspruch, der „Feldwebel“ auf diesem „Kasernenhof“ zu sein und
machte damit ihr</span><span
class="author-a-cz77zz82zz85zz122zz78zz80zdz66zaawrz71zp1"> </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Rechtsverständnis
deutlich.</span></div>
<div id="magicdomid9" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Systematisch
verschleppt Lauchstädt das Verfahren, indem sie überlange Pausen
anordnet und die Verhandlungstage oft nach wenigen Stunden
beendet. Folgerichtig setzte sie zusätzlich zu den anfänglich
terminierten 16 Prozesstagen 28 weitere bis Januar 2027 an.
Zugleich verlängert</span><span
class="author-a-cz77zz82zz85zz122zz78zz80zdz66zaawrz71zp1">e </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">sie
die Untersuchungshaft gegen die fünf Kriegsgegner*innen, wobei
sie in der Begründung groteskerweise unter anderem darauf
verwies, dass die Angeklagten das Recht auf ein faires Verfahren
nach Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention
gefordert hatten.</span></div>
<div id="magicdomid10" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Um
kritische Öffentlichkeit fernzuhalten, zieht das Landgericht
alle Register: Bei den akribischen Vorkontrollen wurden selbst
Journalist*innen ihres mitgebrachten Schreibzeugs und der
Pressemappen beraubt. Wiederholt kam es zu schikanösen
Intimkontrollen von Prozessbesucher*innen, unter anderem von
Familienangehörigen der Ulm5. Selbst eine parlamentarische
Delegation aus Irland wurde grundlegender Rechte beraubt, indem
die Abgeordneten im Prozesssaal keine Notizen anfertigen
durften. Sowohl die irischen Politiker*innen als auch 18
Mitglieder des Europäischen Parlaments kritisierten in
öffentlichen Stellungnahmen die massiven Rechtsverstöße in
diesem Schauprozess.</span></div>
<div id="magicdomid11" class="ace-line"><br>
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<div id="magicdomid1515" class="ace-line"><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">„Im
Prozess gegen die Ulm5 zeigt das Landgericht Stuttgart
bedingungslosen Verfolgungswillen in Reinform. Das Verhalten der
Vorsitzenden Richterin macht deutlich: Wenn es gegen linke
Aktivist*innen geht, werden sämtliche rechtsstaatlichen
Mindeststandards außer Kraft gesetzt“, erklärte Hartmut Brückner
vom Bundesvorstand der Roten Hilfe e. V. „Die Unrechtsjustiz
gegen die Ulm5 muss beendet werden! Wir stehen solidarisch an
der Seite von Daniel, Zo, Crow, Vi und Leandra und fordern ihre
sofortige Freilassung und ein</span><span
class="author-a-cz77zz82zz85zz122zz78zz80zdz66zaawrz71zp1"> </span><span
class="author-a-0z72zwdz87z6z65zrz66zz79zz86zpz65zz122zz87zz77z">Ende
des absurden Verfahrens.“</span></div>
<div id="magicdomid1517" class="ace-line"><br>
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<div class="ace-line"><br>
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<div id="magicdomid1573" class="ace-line"><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">Wir
rufen alle zur solidarischen Prozessbegleitung auf.</span></div>
<div id="magicdomid1686" class="ace-line"><span
class="author-a-yz71z4z122z7z74zz75zn5wkz78zz79zxz69zz79z">Die
nächsten Termine sind 14., 26. & 28. August sowie 23., 25.
& 30. September. Weitere Termine auf ulm5.info.</span></div>
<p><br>
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