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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Pressemitteilung:</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Bring Maja back: Antifaschist*in muss sofort aus Ungarn hierher überstellt werden</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">!</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Am 30. September 2026 erging im Revisionsprozess in Budapest das </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">letzt</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">instanzliche Urteil gegen Maja aus Jena: Die n</span><span class="author-a-sz83zz73zyz87zz70z2z89zz71zz67zz70zz87zz71z1hf">on</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">-binäre antifaschistische Person wurde zu sieben Jahren Haft unter schwersten Bedingungen verurteilt. Damit endete ein politischer Schauprozess, der auf rechtsstaatliche Mindeststandards verzichtete, doch die unmenschlichen Haftbedingungen im ungarischen Kerker dauern an und haben sich in der Strafhaft teilweise noch verschärft. Vorausgegangen war Majas rechtswidrige Auslieferung durch deutsche Behörden im Sommer 2024, woraufhin das Bundesverfassungsgericht die deutsche Regierung verpflichtete, sich umgehend für eine Rücküberstellung einzusetzen. Dieser Schritt ist </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">spätestens </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">jetzt überfällig: Maja muss zurück nach Deutschland gebracht werden!</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv"> Die zuständigen Stellen der deutschen Justiz, das Bundesjustizministerium unter Ministerin Stefanie Hubig und das Auswärtige Amt müssen endlich ihren Aufgaben nachkommen, Maja umgehend zurück zu holen.</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Der Fall gehört zum sog. Budapest-Komplex: Maja und weiteren Antifaschist*innen wird vorgeworfen, sich im Februar 2023 an körperlichen Auseinandersetzungen mit Nazis am Rand des NS-verherrlichenden Großevents „Tag der Ehre“ in Budapest beteiligt</span><span class="author-a-z75zfz76zz73z2qz70zz76zz84z3bz69zjkz70ze"> zu</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla"> haben. Seither läuft eine internationale Verfolgungsjagd gegen Antifaschist*innen, die vor allem von Ungarn und Deutschland vorangetrieben wird. Ende 2023 wurde Maja in Berlin von deutschen Ermittlungsorganen verhaftet und im Juni 2024 in einer rechtswidrigen Nacht-und-Nebel-Aktion an Ungarn ausgeliefert – nur Stunden, bevor das Bundesverfassungsgericht diesen Schritt explizit untersagte: Insbesondere für eine non-binäre antifaschistische Person ist die Situation im </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">weiterhin </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">rechtsautoritären und offen queerfeindlichen Ungarn lebensgefährlich.</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv"> Das Gericht hatte dabei am 24. Januar 2025 nicht nur die Rechtswidrigkeit von Majas Auslieferung festgestellt, sondern auch die deutschen Behörden verpflichtet, sich für eine schnellstmögliche Rückführung einzusetzen.</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Seit diesem Rechtsbruch der deutschen Behörden </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">war </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Maja unter katastrophalen Haftbedingungen in Budapest eingekerkert: Schimmliges Essen, Ungeziefer in der Zelle, defizitäre Duschmöglichkeiten, ständige nächtliche Kontrollen und demütigende Nacktdurchsuchungen, Trennscheibe bei allen Besuchen – und vor allem anhaltende Isolationshaft, die nach internationalen Standards als Folter gilt. Mit einem mehrwöchigen Hungerstreik protestierte Maja im Sommer 2025 gegen diese unmenschliche Behandlung</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">.</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla"> Am 17. Juli 2026 kam es sogar zu brutaler körperlicher Gewalt durch vermummtes Wachpersonal, das Maja in der Zelle zusammenschlug</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">,</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla"> zwangsweise entkleidete</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">, um Maja zum Tragen von nach ihrer Ansicht geschlechtsentsprechender Kleidung zu zwingen</span><span class="author-a-z86zuz90zz81zz78z0qb5r9z90zgz87zfz86z">, </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">und dann auch noch disziplinarisch verfolgte. Es war genau diese Situ</span><span class="author-a-z86zuz90zz81zz78z0qb5r9z90zgz87zfz86z">a</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">tion, vor der im Auslieferungsverfahren immer wieder gewarnt worden war.</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Für</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv"> die Farce </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">de</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">s</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla"> off</span><span class="author-a-z86zuz90zz81zz78z0qb5r9z90zgz87zfz86z">en</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">kundig </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">politischen Schauprozess</span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">es</span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla"> in Ungarn war keine angemessene Vorbereitung möglich: Anwaltsgespräche konnten nur beeinträchtigt stattfinden, die meisten Unterlagen lagen nur auf ungarisch vor, und Maja konnte die digitale Akte kaum sichten. Im Gerichtssaal wurde die non-binäre Person in Ketten und an einer Hundeleine vorgeführt, begleitet von medialer Stimmungsmache. Obwohl der Prozess keinerlei Hinweise erbrachte, dass Maja aktiv an den vorgeworfenen Handlungen beteiligt war, belief sich das erstinstanzliche Urteil am 4. Februar 2026 auf acht Jahre </span><span class="author-a-4z89zz84zbx56yiz73zz77zy4z90zbk">Haft </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">unter schwersten Bedingungen. Die Berufung reduzierte dieses absurde Strafmaß am 30. September 2026 nur geringfügig auf sieben Jahre </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">sowie eine Geldstrafe </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">und machte damit erneut deutlich, dass in erster Linie die antifaschistische Haltung bestraft werden sollte.</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">Dass Maja spätestens nach dem Urteil umgehend zurück nach Deutschland überstellt wird, war ohnehin die bindende Grundvoraussetzung für die rechtswidrige Auslieferung gewese</span><span class="author-a-sz83zz73zyz87zz70z2z89zz71zz67zz70zz87zz71z1hf">n.</span>
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<span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">„Der Fall von Maja ist ein politischer und juristischer Skandal, der von den deutschen Behörden durch die nächtliche Auslieferung offen rechtswidrig produziert und seit nunmehr weit über zwei Jahren durch Tatenlosigkeit fortgesetzt wird“, empörte sich Hartmut Brückner vom Bundesvorstand der Roten Hilfe e. V. „Wir fordern </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">insbesondere </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">das Bundesjustizministerium auf, endlich das Urteil des Bundesverfassungsgerichts umzusetzen und sofort die Rücküberstellung in die Wege zu leiten.“ Zudem appellierte Brückner: „Wir rufen </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">die Öffentlichkeit </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">dazu auf, </span><span class="author-a-z82zv1az78zoz66zz85zuz122zz65z6jz87zmv">gemeinsam </span><span class="author-a-8mz72zz88z2z87zz84zwz65zz75zbqtz67zla">politischen Druck auf die zuständigen Behörden auszuüben – durch Petitionen, öffentliche Proteste und Kampagnen. Schluss mit der Folter in Ungarn: Bring Maja back!“</span>
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